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Pressearchiv
Ein Abend exzellenter Chormusik
(WP v. 04.02.2007 )
Plettenberg. (he) Der Männergesangverein Holthausen 1880 e.V. und der
Frauenchor Aviva aus Lennestadt boten der Zuhörerschaft in der Böddinghauser
Aula ein beschwingtes und klassisches Programm exzellenter Chormusik. Das
Benefizkonzert des Lions-Club wurde spontan moderiert von Ursula Neukirch.
Nachdem schon ein Mikrofon ausgefallen war, es aber glücklicherweise bei der
einzigen technischen Panne am Freitagabend blieb, begrüßte Dr. Hendrik
Altenkämper das zahlreich erschienene Publikum in der Böddinghauser Aula.
Altenkämper dankte für die Unterstützung, die durch die erworbenen
Konzertkarten automatisch in soziale Projekte vor Ort fließt, die der
Lions-Club Plettenberg-Attendorn unterstützt.
Schnell übergab Dr. Altenkämper das Wort an Ursula Neukirch, die locker und
eloquent durch das Programm führte.
Bevor sie damit anfing, schickte die Kunst- und Kulturinteressierte direkt
ein erstes Anliegen an den Lions-Club. So fielen die Rückwände der
Wechselrahmen im Matthias-Claudius-Haus bereits auf den Boden. Ein Ersatz
werde durchaus keine große Investition darstellen, aber eine nachhaltige
Wirkung haben. Der Applaus bestätigte das Anliegen.
Der musikalische Reigen wurde vom MGV Holthausen mit dem "Chor der Priester"
(O Isis und Osiris) sowie dem "Sklaven-Chor" (Das klinget so herrlich) aus
Mozarts Zauberflöte eröffnet. Ursula Neukirch bestimmte kurzerhand, dass
nicht nur das vergangene Jahr, sondern auch in allen weiteren Jahren in
Plettenberg Mozart-Jahr sei. Sicher ein Anliegen, das viele der anwesenden
Aktiven und der Zuhörer begrüßen würden. Ein wunderbar klangvolles
Musikstück folgte schließlich von Michael Nathen am Piano: Der 1. Satz aus
der Sonate c-moll KV 457, ebenfalls von Wolfgang Amadeus Mozart.
Nach diesem Klaviersolo des Chorleiters von "Aviva" folgten die Damen
ebenfalls mit einem Terzett aus "Die Zauberflöte" und schwenkten dann über
nach Frankreich. Zwei Stücke in französischer Sprache aus dem Film "Die
Kinder des Monsieur Mathieu" von Christophe Barratier folgten. Bevor der
erste Teil des Konzerts endete, nahmen die Sänger des MGV das Publikum mit
nach Russland und Irland und schlossen mit dem Spiritual "All night, all
day".
Musikalische Reise durch die Welt
Nicht zuviel hatte "Moderatorin" Ursula Neukirch versprochen, als sie von
Engelsgesang berichtete, der ihr bereits bei den letzten Proben von Aviva
aus der Aula entgegengeklungen sei.
Die musikalische Reise durch die Welt setzte sich nahtlos fort und die
beiden Chöre rissen ihr Publikum immer wieder zu heftigem Applaus hin.
Religiöse Traditionals (Mwokozi Jesu aus Namibia) und Volkslieder (Dana
Dana/Ungarn) wurden vom Frauenchor vorgetragen. Der MGV glänzte mit
deutschen Volksliedern (Kein schöner Land und Auf einem Baum ein Kuckuck
saß). Nette Anekdoten oder Auszüge aus den Lebensläufen der Komponisten der
Lieder oder auch zu den ausführenden Chören ließ Ursula Neukirch einfließen
und versorgte die Zuhörer mit Informationen.
Ein imposantes Finale bildete der gemeinsame Auftritt beider Chöre mit dem
Stück "Wer recht in Freuden wandern will" von Kurt Lissmann. Entlassen
wurden die Sängerinnen und Sänger erst nach minutenlangem Beifall.
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